Sternentore - die rätselhafte sechste Dimension
Das Geheimnis des Stargates: Neuartige Enthüllungen über Dimensionstore und Zeitoberflächen. Die Bibel - Hinweise vorsintflutlicher Physik?
Bohmeier Verlag, Leipzig (2003) ISBN: 3-89094-395-0
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| Inhaltsverzeichnis: |
| Vorwort | |
| Einleitung: | Sternentore der Geschichte |
| Kapitel 1 | Stringtheorie |
| Kapitel 2 | Topologie des Raumes |
| Kapitel 3 | Das Falsche Vakuum |
| Kapitel 4 | Dunkle Materie - Dunkle Energie |
| Kapitel 5 | Dilatonen |
| Kapitel 6 | Wurmlöcher |
| Kapitel 7 | Der Fall durch ein Schwarzes Loch |
| Kapitel 8 | Das Planck’sche Sternentor |
| Kapitel 9 | String-Beschleuniger: Exotische Materie |
| Kapitel 10 | Die Zeitoberfläche im String-Beschleuniger |
| Kapitel 11 | Konstruktion eines String-Beschleunigers |
| Kapitel 12 | Neues aus der Physik |
| Kapitel 13 | Die Physik der Bibel: Der Genesis |
| Kapitel 14 | Technologie der Bibel: Der Garten Eden |
| Epilog | |
| Anhang | Originalartikel "Gravitation and inertia as a consequence of Quantum Vacuum Energy", "About the quantum vacuum lepton/photon ratio" und "Principles of gravity manipulation and "Stargate"-technology via Quantum Vacuum" |
| Bibliographie des Autors |
Leseprobe:
Wenn wir nun Raumzeit und Quantenvakuum zusammenzählen, erhalten wir einen Gesamtraum mit zwei Zeitdimensionen – nämlich der vierten Dimension der Raumzeit und der sechsen oder siebenen Dimension des Quantenvakuums – namentlich, der „Quantenvakuumzeit“. Und diesen Zustand nenne ich „Zweidimensionale Quantenzeit“.
Und in einer Welt, wo die Zeit nicht mehr linear, sondern eine Fläche ist, geschehen wundersame Dinge: Es existiert kein lineares Altern mehr, d. h. ein Körper altert nicht mehr von heute auf morgen, sondern kann je nach Standort schneller oder langsamer altern, und zwar bei genau den selben Wechselwirkungen.
In einer Welt mit einer Zeitoberfläche verläuft die Zeit in zwei Dimensionen, d. h., sie verläuft nicht nur in die eine oder die andere Richtung (Vergangenheit – Zukunft), sondern es gibt viele dieser Richtungen. Hier verlieren Gegenwart, Vergangenheit und Zukunft ihre Bedeutung und statt dessen navigieren wir auf dieser Zeitoberfläche wie ein Schiff auf dem Wasser: Wir können „nordwärts“ von heute fahren, oder auch „südwärts“ von gestern, oder uns mit jemandem um 20o-Norden-16o-Westen-Uhr verabreden, um z. B. in 564 Quadratstunden vom Nord-Nord-West-West-Ostpol des Quantenvakuums durch ein Sternentor in die vertraute Raumzeit zurück zu springen.
Tatsächlich ist es auch nach klassischen Gesichtspunkten so, dass es zwei Zeiten geben muss: Die Zeit der Raumzeit und die Zeit des Quantenvakuums, denn wenn das Quantenvakuum und die Raumzeit zwei verschiedene Welten sind, die im Prinzip nicht miteinander verbunden bzw. großflächig verknüpft sind, kann die Zeit von einem Raum nicht in den anderen Raum übergreifen. Daher benötigt das Quantenvakuum eine eigene Zeitrechnung, die unabhängig von der Zeit der Raumzeit existiert. Denn ansonsten hätten wir es hier mit der „Diktatur“ der Raumzeit über das Quantenvakuum zu tun, und das wurde bisher nicht beobachtet (eher das Gegenteil ist der Fall). Und die überdimensionale Natur des Quantenvakuums in Verbindung mit der M-Brane-Theorie oder gar übergeordneter Superstring-Theorien, schließt nicht aus, dass das Quantenvakuum sogar eine eigene Quadratzeit hat, so dass zusammen mit der Zeit der Raumzeit, insgesamt drei Zeitdimensionen bestehen.
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Wie ist das vorzustellen?
Die Existenz einer linearen Zeit mit Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft bedeutet, dass die gegenseitige Reaktion zweier Komponenten stets einen bestimmten Zustand in der Zukunft erreicht. So verbinden wir z. B. Sauerstoff und Wasserstoff in der Gegenwart und erhalten Wasser in der Zukunft. Analog bestimmt auch die Vergangenheit die Gegenwart und die Zukunft: Wenn es z. B. gestern geregnet hat, absorbieren heute den ganzen Tag die Pflanzen das Wasser und sind morgen u. U. im Stande, Früchte zu entwickeln. Oder aber meine Mutter kam gestern zu Besuch, backt heute einen Kuchen und wir essen morgen Stücke von diesem Kuchen.
In einer Zeitoberfläche ist das alles aber ganz anders: Es gibt keine lineare Zeit mehr, sondern die Zeit fließt breitflächig über eine zweidimensionale Oberfläche.
Wie sollen wir das verstehen?
Wenn wir z. B. Sauerstoff und Wasserstoff in der Gegenwart verbinden, können wir natürlich auch Wasser in der Zukunft erhalten, doch da die Zukunft nicht nur vor uns, sondern auch um uns herum liegt, kann das Wasser auch bei oder noch vor der Zündung der jeweiligen Gase entstehen. Da ferner auch der Sauerstoff und der Wasserstoff nicht konkret zu einer bestimmten Zeit gemischt würden, könnte es sie u. U. gar nicht geben oder aber sie würden eventuell nicht zünden, oder das Wasser aus der Zukunft würde unser Labor überschwemmen, bevor wir es überhaupt erzeugt hätten.
Was würde dann überhaupt noch „Gegenwart“ bedeuten? Die Gegenwart wäre eine Oberfläche, d. h., wir würden zur „selben Zeit“ in verschiedenen Zuständen existieren. Und das ist ja genau die herausragende Eigenschaft von Elementarteilchen, die Physiker nicht imstande sind zu verstehen. Zur selben Zeit gibt es für jedes Teilchen verschiedene Möglichkeiten oder Zustände, die sich mittels einer statistischen Verteilung beschreiben lassen. Die Welt wäre also in diesem Fall (Zeitoberfläche) eine pure Statistik: Nichts wäre exakt. Unsere Gleichungen würden in eine Vielzahl an Gleichungen innerhalb einer statistischen Verteilung übergehen. Es gäbe eine gewisse Wahrscheinlichkeit, den einen oder den anderen Zustand anzutreffen, und wenn wir genau hinschauten (wie z. B. bei einer Kollision zwischen zwei Elementarteilchen), würden wir tatsächlich nur noch den einen oder den anderen Zustand (in diesem Fall: punktförmiges Teilchen bzw. Welle) bemerken.
Doch wenn wir nur aus der Ferne beobachteten, wäre keiner der Zustän de mehr real, sondern das betreffende Objekt würde zwischen all den möglichen Zuständen fluktuieren. (In diesem Sinne wäre in einer Zeitoberfläche z. B. kein Mensch konkret am arbeiten oder am schlafen, sondern sie würden sich in allen Zuständen gleichzeitig befinden und nur „arbeiten“ oder „schlafen“, wenn der betreffende Mensch etwa auf dem Operationstisch wegen einer Krankheit liegt. Doch auch dann würde er nicht richtig „liegen“, sondern vielleicht gar nicht da sein! Was für ein Chaos – oder doch nicht? Die Quantenwelt scheint sich in diesem statistischen Zustand offensichtlich recht wohl zu fühlen – wir würden es sicherlich auch tun, eine Anpassung natürlich vorausgesetzt!)
Und genau diese Wahrscheinlichkeitsverteilung ist, was Physiker bei Elementarteilchen beobachten, und gerade das, was die Heisenberg’sche Unschärfe ausdrückt: Die Welt der Quanten ist eine Statistik, sie ist nicht definiert, insofern wir das betreffende Teilchen nicht genau anschauen. Von der Ferne gesehen sieht ein Elektron manchmal aus wie ein punktförmiges Teilchen und manchmal wie eine Welle. Es scheint ein Teilchen, wenn wir es z. B. mit einem Positron kollidieren lassen, um Gammateilchen zu erzeugen. Doch es scheint eine Welle, wenn wir das berühmte Schlitzexperiment durchführen und das Elektron zur gleichen Zeit durch zwei relativ weit voneinander entfernte Schlitze hindurch gleitet und hinter der gelöcherten Schlitzscheibe mit sich selbst interferiert, so als wäre es kein Punktpartikel, sondern eine Partikelwelle.
Das Bose-Einstein-Kondensat (siehe dazu auch eine umfassende Beschreibung in meinem Buch Null Kelvin [Bohmeier Verlag, Leipzig]) hat bewiesen, dass Materie unter Quantenbedingungen (bei Null Grad Kelvin) die Form einer Welle annimmt, während sie in der thermischen Raumzeit jedoch aus Partikeln besteht.
Mit der oben erklärten statistischen Idee der Zeitoberfläche ist es nun leicht zu verstehen, warum die Welle-Teilchen-Dualität – wie diese wechselhafte Erscheinungsart orthodox genannt wird – so ist, wie sie ist. Ein Elektron ist also zur selben Zeit (linear gesehen, zu verschiedenen Zeiten eines linearen Daseins) einmal ein Partikel und einmal eine Welle. Das ist so, weil es in Wirklichkeit gar keine lineare Zeit gibt. Lineare Zeit existiert nur für den jeweiligen Raumzeit-Beobachter. Das Elektron aber existiert in einer Zeitoberfläche, wo es im selben Augenblick verschiedene statistische Zustände annimmt, da es diesen gewissen Augenblick für das Elektron gar nicht gibt. Es handelt sich um eine Oberfläche mit unzähligen Augenblicken zur selben Zeit. Wir makroskopischen Raumzeitwesen sind aber wegen unserer Größe und Thermik unfähig, zur selben Zeit all diese statistischen Zustände wahrzunehmen, und sehen jedes mal nur einen einzigen Zustand, je nachdem, wie wir uns verhalten.
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