Berühmter Katamaran versinkt im südlichen Ozean


Japanische Walfänger rammt Sea Shepherd Schiff Ady Gil


Sechs Besatzungsmitglieder von Sea Shepherd Schiff "Bob Barker" gerettet

In einem nicht provozierten Angriff, der auf Film festgehalten werden konnte, rammte das japanische Schiff Shonan Maru Nr. 2 absichtlich die Ady Gil und verursachte katastrophale Schäden an dem Sea Shepherd Katamaran.

Sechs Crew-Mitglieder, vier aus Neuseeland, einer aus Australien, und ein Mitglied aus den Niederlanden wurden sofort von der Besatzung des Sea Shepherd Schiffes Bob Barker gerettet. Keiner der Ady Gil Besatzung Besatzung wurden verletzt.

Die Ady Gil ist gesunken und die Chancen der Bergung sind sehr schlecht.

Laut Augenzeuge des Kapitäns der Bob Barker, Captain Chuck Swift, geschah der Angriff, während die Schiffe ruhig im Wasser lagen. Die Shonan Maru Nr. 2 rammte plötzlich und absichtlich die Ady Gil und ca. acht Fuß vom Bug des Schiffes brachen dabei komplett ab. Nach Captain Swifts schaut es nicht so aus, dass das Schiff nicht gerettet werden kann.

"Die japanischen Walfänger haben jetzt den Konflikt eskaliert" sagte Kapitän Paul Watson. "Wenn sie denken, dass wir uns jetzt aus dem südlichen Ozean zurückziehen angesichts dieses Extremismus, haben sie sich getäuscht. Wir haben hier jetzt einen echten Wal-Krieg und wir haben nicht die Absicht, uns zurückzuziehen."

Kapitän Paul Watson an Bord der Steve Irwin spurtet mit 16 Knoten um das Krisengebiet zu erreichen ist aber immer noch rund fünfhundert Meilen nördlich davon entfernt. Die Bob Barker musste vorübergehend die Verfolgung der Nisshin Maru einstellen, um die Besatzung der Ady Gil zu retten. Die japanische Schiffe weigerten sich, die May Day Rufe der Ady Gil anzuerkennen, aber letztendlich wurde der Ruf doch bestätigt. Trotz der Anerkennung haben die japanischen Walfänger der Ady Gil oder der Bob Barker in irgendeiner Weise Hilfe angeboten.

Der Vorfall ereignete sich bei 64 Grad und 03 Minuten südlich und 143 Grad und 09 Minuten östlich.

Bis heute Morgen waren die Japaner in völliger Unkenntnis der Existenz der Bob Barker. Das neueste Mitglied der Sea Shepherd verließ die Mauritius Flotte vor der Küste von Afrika am 18. Dezember und konnte aus dem Westen ins Walfanggebiet vorstoßen. Inzwischen waren die Japaner damit beschäftigt, sich Gedanken über die Route und den Vormarsch der Steve Irwin aus dem Norden zu machen.

"Dies ist ein erheblicher Verlust für unsere Organisation", sagte Kapitän Watson. "Die Ady Gil, dem ehemaligen Earthrace, bedeutet einen Verlust von fast zwei Millionen Dollar. Doch der Verlust eines einzigen Wals ist von Bedeutung für uns und wir haben die Ady Gil nicht vergebens verloren. Dieser Schlag stärkt unsere Entschlossenheit."

Die Sea Shepherd Conservation Society hat die australische Regierung gebeten, ein Kriegsschiff zu schicken, um den Frieden in den Gewässern von der Australian Antarctic Territory wiederherzustellen. Wir haben 77 Besatzungsmitglieder aus 16 Nationen auf drei Schiffen, sechs von ihnen waren auf der Ady Gil. Davon sind 21 australische Staatsbürger: 16 Australier auf die Steve Irwin und fünf auf der Bob Barker. Sea Shepherd ist der Auffassung, dass die australische Regierung eine Verantwortung für das Leben der australischen Bürger hat, die die Wale von illegalen japanischen Walfang-Aktivitäten schützen.

"Australien muss ein Kriegsschiff so bald wie möglich schicken, sowohl die Wale zu schützen als auch die australischen Staatsbürger die die Wale schützen." sagte Steve Irwin Chief Cook Laura Dakin von Canberra. "Dies ist australisches-antarctisches Hoheitsgewässer und ich sehe, dass japanische Walfänger ungestraft tun und lassen können, was sie wollen "hier unten", ohne dass ein einziges australisches Schutzboot der Regierung zu sehen wäre. Peter Garrett, ich habe eine Frage an Sie: Wo zum Teufel sind Sie?"



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