Firehouse



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Micheal ist Feuerwehrmann auf einer Wache mitten in New York. Er kommt gerade von seinem Scheidungstermin und ist der Auffassung, daß Frauen wie Tiere gejagt werden sollten. Ein schlechter Tag für Michael. Der harte Alltag eines Feuerfighters hat ihn seiner Liebe beraubt und der harte Job haben ihn und seine Frau komplett entfremded. Die Beziehung durch ein Kind zu festigen schlug ebenso fehl und endete in einer Fehlgeburt.

Schon nach kurzen Kartenspiel geht es raus zum Einsatz. Und der Tag geht für Michael genauso schlecht weiter, wie er begonnen hat. Kurz nach dem Einsatz wird er, noch direkt am Einsatzort, von einem Heckenschützen aufs Korn genommen. Das ist "das Ende seines Schlagarms", wie er recht treffend bemerkt. Aber es hält Michael nicht lange im Bett. Nach seiner Entlassung aus dem Krankenhaus versucht er sich viel zu schnell wieder ins Leben zu stürzen und muss bei seinem ersten Einsatz nach dem Attentat erkennen, daß die Zeit noch nicht reif war, für seinen Wiedereinstieg. Schließlich versucht er auf eigene Faust den Heckenschützen, der im übrigen schon mehrere Feuerwehrmänner angeschossen hat, ausfindig zu machen. Er besorgt sich illegal eine Waffe. Dank Michaels Initiative kann der Attentäter ausfindig gemacht werden. Leider nicht, ohne vorher noch ein weiteres Opfer zu fordern.

MEIN KOMMENTAR

Anderson verkörpert hier recht überzeugend den Michael, der mit seiner Umwelt gar nicht recht zurechtzukommen scheint. Überzeugend wird der schwierige Alltag des Berufsstandes des Feuerwehrmannes und seine "Nebenwirkungen" dargestellt. Anderson stellt den qualmenden, Schnaps trinkenden und verzweifelten Michael recht überzeugend dar.
Leider verfügt der Film über viel zu viel parallel laufende Handlungsstränge mit sehr differenten Inhalten, welche immer wieder wechseln und am Ende ganz und gar nicht abgeschlossen enden und teilweise für den Handlungsverlauf des Films komplett ohne Bedeutung sind. Das zerreist die fließende Handlung des Film und trug wahrscheinlich letztendlich auch zum Scheitern des eigentlich angestrebten Konzeptes eines "Pilotfilms" für eine Serie bei. Im übrigen wird kein Handlungsstrang auch nur andeutungsweise beendet oder gelöst, ausgenommen natürlich der von Michael.
Ein wirklich tragischer und zugleich überaus trauriger Zufall, daß der Film kurz vor dem Attentat in New York konzipiert und gedreht wurde und in einer Feuerwache in unmittelbarer Nähe des WTC spielt.

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